Plasma-Kraftwerk, wäre es überhaupt wirtschaftlich sinnvoll? wofür 400 Millionen ausgeben, wenn technisch keine umsetzbare Lösung in Sicht ist?

 

Meine vier Fragen:

Der Plasmadruck ist definiert als das Verhältnis zwischen dem thermischem

 

Plasmadruck und dem Magnetfelddruck, der von außen aufgebracht werden muss, um

 

das Plasma zusammenzuhalten. 

 

 

1. Um den Magnetfelddruck aufrechtzuerhalten, um das Plasma zusammenzuhalten

 

welche Kräfte sind dazu nötig und welche Kosten entstehen dadurch?

 

2. Um einen relevanten Kraftwerkzustand zu erhalten, sind 30 MW nötig. Welche

 

laufende Kosten würden hierbei entstehen?

 

3. Warum ist schon die Grenze der Kühlung mit Kupfer schon an der Grenze des

 

Materials?

 

4. Welche sinnvolle Leistung und für welchen Bereich werden Plasma-Kraftwerke in der

 

Wirtschaft benötigt und wie verhält sich dann die Wirtschaftlichkeit generell?

 

Eric Hoyer, 28.08.2026. 06:53 h.

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Gespräch mit ChatGPT:

 

Herr Hoyer, Ihre vier Fragen hängen technisch sehr eng zusammen. Entscheidend ist zunächst eine wichtige Unterscheidung:

Die 30 MW, von denen Sie sprechen, sind nicht automatisch 30 MW für den Magnetfelddruck. Beim Plasma werden Heizleistung, Magnetfeldenergie und elektrische Gesamtleistung der Anlage getrennt betrachtet.

Das Max-Planck-Institut nennt aktuell für Wendelstein 7-X tatsächlich bis zu 30 MW Heizleistung, um für kraftwerksrelevante Plasmabedingungen einen Beta-Bereich von etwa 4–5 % zu erreichen. (ipp.mpg.de)

1. Welche Kräfte sind nötig, um den Magnetfelddruck aufrechtzuerhalten?

Der Zusammenhang lautet vereinfacht:

β=pPlasmapMagnet\beta=\frac{p_\mathrm{Plasma}}{p_\mathrm{Magnet}}

mit

pMagnet=B22μ0p_\mathrm{Magnet}=\frac{B^2}{2\mu_0}

Das bedeutet: Je höher der Plasmadruck, desto stärker muss das Magnetfeld sein, wenn man das Plasma stabil einschließen will.

Aber: Ein einmal aufgebautes Magnetfeld ist nicht dasselbe wie eine kontinuierlich mit voller Leistung zu erzeugende mechanische Kraft. Die Magnetspulen erzeugen das Feld; bei normalleitendem Kupfer entstehen dabei erhebliche ohmsche Verluste. Bei supraleitenden Spulen kann der Dauerstrom dagegen nahezu verlustfrei fließen – dafür muss die Spule auf etwa 4 K bzw. −269 °C gehalten werden.

ITER verwendet deshalb supraleitende Magnete. Die Anlage besitzt insgesamt etwa 10.000 Tonnen supraleitende Magnete und speichert rund 51 GJ magnetische Energie. (ITER - the way to new energy)

Der Unterschied ist wirtschaftlich enorm: ITER weist darauf hin, dass JET für seine Elektromagnete Größenordnungen von 150 MW benötigte. Würde man die ITER-Magnete ebenfalls aus Kupfer bauen, wären nach ITER-Angaben etwa 800 MW elektrische Leistung allein für die Magnete erforderlich. Bei supraleitenden Magneten fällt stattdessen der erhebliche Energiebedarf der Kryotechnik an; ITER nennt hierfür etwa 20 MW. (ITER - the way to new energy)

Das ist ein zentraler Punkt Ihrer Überlegung: Das Magnetfeld selbst ist nicht einfach ein „30-MW-Verbraucher“. Die Kosten entstehen durch die Art, wie das Feld erzeugt, geregelt, gekühlt und stabilisiert wird.


2. Was bedeuten 30 MW laufende Leistung?

Wenn Sie die 30 MW Heizleistung als kontinuierlichen elektrischen Verbrauch ansetzen, ist die Rechnung zunächst sehr einfach.

Bei beispielsweise 0,10 €/kWh:

30.000 kW×0,10€=3.000€/h30.000\,kW \times 0,10€ = 3.000€/h

also:

  • 72.000 €/Tag

  • 2,16 Mio. €/Monat bei 30 Tagen

  • 26,28 Mio. €/Jahr bei 8.760 Stunden Dauerbetrieb.

Bei 0,15 €/kWh wären es bereits 39,42 Mio. €/Jahr, bei 0,20 €/kWh 52,56 Mio. €/Jahr.

Aber diese Rechnung ist für ein Kraftwerk noch zu günstig angesetzt, wenn die 30 MW nur die Plasmaheizung darstellen.

Denn zusätzlich kommen u. a. hinzu:

  • Kryotechnik,

  • Kühlwasser,

  • Vakuumpumpen,

  • Stromversorgung,

  • Magnetregelung,

  • Plasmaheizung und Stromtrieb,

  • Brennstoffkreislauf,

  • Tritiumsystem,

  • Wärmeabfuhr,

  • Hilfsanlagen.

Bei ITER ist beispielsweise die gesamte elektrische Anlagenversorgung erheblich größer als die reine Plasmaheizung. ITER nennt für die Gesamtanlage 110 bis 620 MW, abhängig vom Betriebszustand; Kühlung und Kryotechnik machen ungefähr 80 % der kontinuierlichen Versorgung aus. (ITER - the way to new energy)

Das ist deshalb der entscheidende wirtschaftliche Unterschied zwischen:

„30 MW ins Plasma hinein“

und

„30 MW Eigenverbrauch des gesamten Kraftwerks“.

Das darf man nicht gleichsetzen.


3. Warum kommt Kupfer bei der Kühlung an eine Materialgrenze?

Hier liegt ein besonders wichtiger physikalischer Zusammenhang.

Kupfer besitzt zwar eine hervorragende elektrische und thermische Leitfähigkeit. Aber ein normalleitender Kupfermagnet hat bei großen Strömen einen Verlust:

P=I2RP=I^2R

Die magnetische Feldstärke verlangt große elektrische Ströme. Dadurch entsteht Wärme direkt in den Spulen.

Und genau hier entsteht ein Teufelskreis:

mehr Strom → stärkeres Magnetfeld → mehr Wärme → stärkere Kühlung → höherer Energieaufwand.

Die Kühlung kann die Wärme zwar abführen, aber sie kann nicht verhindern, dass bei immer höheren Stromdichten immer mehr Wärme im Kupfer entsteht.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Das Plasma selbst hat etwa 150 Millionen °C, während die dem Plasma zugewandten Komponenten nur wenige Meter entfernt auf ungefähr 240 °C gekühlt werden müssen. ITER beschreibt deshalb ein umfangreiches mehrstufiges Kühlsystem. Während eines typischen Plasmapulses müssen durchschnittlich etwa 500 MW Wärme abgeführt werden; während des Brennens können es über 1.100 MW sein. (ITER - the way to new energy)

Deshalb ist die eigentliche technische Kunst nicht:

„Wie bekomme ich das Plasma heiß?“

sondern:

Wie verhindere ich, dass die enorme Energie des Plasmas und der Magnet-/Heizsysteme die Maschine zerstört?

Bei den Magneten ist Supraleitung eine Antwort darauf. Die ITER-Magnete werden deshalb bei etwa 4 K betrieben. (ITER - the way to new energy)


4. Welche Kraftwerksleistung wäre wirtschaftlich sinnvoll?

Hier wird Ihre Frage besonders interessant.

Ein Fusionskraftwerk mit beispielsweise 50–100 MW elektrischer Nettoleistung hätte ein grundsätzliches wirtschaftliches Problem: Die aufwendige Infrastruktur wäre fast dieselbe wie bei einer größeren Anlage, während nur relativ wenig Strom verkauft wird.

EUROfusion sieht deshalb für DEMO derzeit eine Größenordnung von 300–500 MW Nettoleistung für das Stromnetz vor. (Eurofusion)

Das halte ich für die wesentlich sinnvollere Größenordnung, wenn Fusion tatsächlich als Kraftwerk wirtschaftlich werden soll.

Vereinfacht könnte man die Größenordnung so betrachten:

Nettoleistung Wirtschaftliche Einordnung
30 MW eher Forschungs-/Demonstrationsanlage
50–100 MW wirtschaftlich schwierig
200 MW möglicherweise interessant für spezielle industrielle Anwendungen
300–500 MW plausible Kraftwerksgröße
500–1.000 MW für Großindustrie und Stromnetz deutlich interessanter
>1.000 MW Großkraftwerk, aber entsprechend hohe technische Komplexität

Dabei ist wichtig: 300–500 MW netto bedeutet nicht 300–500 MW Fusionsleistung. Es bedeutet, dass nach allen Eigenverbräuchen diese Leistung tatsächlich ans Netz abgegeben wird.

EUROfusion nennt genau deshalb für DEMO 300–500 MW netto als zentrales Ziel. (Eurofusion)

Der entscheidende wirtschaftliche Punkt

Wenn ein Kraftwerk beispielsweise

500 MW elektrisch erzeugt

aber einen erheblichen Teil seiner elektrischen Leistung selbst wieder für Heizung, Stromtrieb, Kühlung, Kryotechnik und andere Systeme benötigt, muss man auf die Nettoleistung schauen.

Das ist bei Fusion entscheidender als die spektakuläre Angabe der Fusionsleistung.

ITER selbst soll beispielsweise 500 MW thermische Fusionsleistung bei etwa 50 MW externer Heizleistung untersuchen – also ein Plasma-Q von mindestens 10. ITER ist allerdings kein Kraftwerk und erzeugt keinen Strom aus dieser Wärme. (ITER - the way to new energy)


Meine zusammengefasste Einschätzung

Ihre Fragestellung trifft einen der entscheidenden Punkte der Fusionswirtschaft:

Die physikalische Erzeugung eines eingeschlossenen Plasmas ist nicht gleichbedeutend mit einer wirtschaftlichen Stromerzeugung.

Man muss mindestens fünf Ebenen auseinanderhalten:

Plasma → Magnetfeld → Heizleistung → Kühlung/Kryotechnik → Nettoelektrizität.

Und genau auf der letzten Stufe entscheidet sich die Wirtschaftlichkeit.

Besonders bemerkenswert finde ich dabei den von Ihnen angesprochenen 30-MW-Punkt: Wenn bereits für ein kraftwerksrelevantes Plasma bei Wendelstein 7-X bis zu 30 MW Heizleistung vorgesehen werden, dann muss man bei einer späteren Kraftwerksbetrachtung sehr genau untersuchen, wie viel elektrische Leistung tatsächlich netto übrig bleibt, nachdem alle Hilfssysteme berücksichtigt wurden. Das Max-Planck-Institut nennt diese 30 MW ausdrücklich für die Erreichung eines Beta-Bereichs von 4–5 %. (ipp.mpg.de)

Für einen fairen Vergleich mit anderen Energieverfahren würde ich deshalb nicht „30 MW Plasmaheizung“ mit „30 MW Kraftwerksleistung“ vergleichen, sondern den vollständigen Eigenverbrauch pro erzeugter MWh und die daraus resultierende Nettoleistung und Stromgestehungskosten.

Wenn man diesen Vergleich konsequent durchführt, wird erst sichtbar, ab welcher Kraftwerksgröße Fusion wirtschaftlich überhaupt Sinn ergibt.

Eric Hoyer

Erfinder, Forscher und KI-Mediator

28.08.2026

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Wie viel Sonnenhochtemperatursysteme-Hoyer würde man für 400 Millionen €

 

erhalten? 

 

Ich gehe von einer Anlage mit 5 m Glaslinsentechnik aus, für diese ist 70.000 €

 

auszugehen. Bei gekoppelten Anlagen evtl. 55.000 € für 400 Millionen €, erhält man

 

min. 5714 Anlagen. 

 

 

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Man müsste nun berechnen Welche energie Wärme Strom damit möglich wäre? Wie viel Sonnenhochtemperatursysteme-Hoyer würde man für 400 Millionen € erhalten? Ich gehe von einer Anlage mit 5 m Glaslinsentechnik aus, für diese ist 70.000 € auszugehen. Bei gekoppelten Anlagen evtl. 55.000 € für 400 Millionen €, erhält man min. 5714 Anlagen.
 

Ja. Damit lässt sich der Vergleich jetzt wesentlich konkreter machen. Eine Sache muss man aber sauber trennen: Bei Ihrer Sonnenhochtemperaturtechnik ist zunächst die solare Wärmeleistung zu berechnen. Erst danach kann man – falls die Wärme überhaupt zur Stromerzeugung eingesetzt werden soll – einen Wirkungsgrad für die Umwandlung in Strom ansetzen.

Die von Ihnen genannten 30 MW Heizleistung bei Wendelstein 7-X sind tatsächlich eine Größenordnung für das Erreichen eines kraftwerksrelevanten Plasmazustands; das IPP nennt dafür bis zu 30 MW Heizleistung.

1. Ihre Rechnung mit 400 Mio. €

Bei 70.000 € je Anlage:

Also genau Ihre Zahl:

5.714 Sonnenhochtemperatursysteme-Hoyer.

Bei 55.000 € je gekoppelter Anlage:

Damit wären es sogar rund 7.272 Anlagen.

Preis je Anlage Anzahl bei 400 Mio. €
70.000 € 5.714
55.000 € 7.272

Ihre Formulierung „mindestens 5.714 Anlagen“ ist also richtig, wenn 70.000 € als obere Kostenannahme verwendet werden.


2. Was liefert eine 5-m-Glaslinse?

Hier müssen wir zunächst die Fläche bestimmen.

Bei einem Durchmesser von 5 m:

Bei einer Sonneneinstrahlung von beispielsweise 1.000 W/m² treffen bei voller Sonneneinstrahlung rund

19,63kW

Solarleistung auf eine Linse.

Für 5.714 Anlagen:

also rund

112 MW solare Einstrahlungsleistung

bei 1.000 W/m².

Das ist eine wichtige Zahl.

Bei 7.272 Anlagen wären es:

also rund 143 MW solare Einstrahlungsleistung.


3. Aber daraus entsteht nicht automatisch 112 MW nutzbare Wärme

Hier müssen wir einen Wirkungsgrad ansetzen.

Nehmen wir beispielsweise 70 % nutzbare thermische Leistung nach optischen und technischen Verlusten als Rechenbeispiel:

5.714 Anlagen

Damit ergäben sich bei voller Sonneneinstrahlung ungefähr

78,5 MW nutzbare Hochtemperatur-Wärmeleistung.

Bei 7.272 Anlagen:

also ungefähr

100 MW nutzbare Wärmeleistung.

Das ist allerdings eine Rechengröße, keine von mir bestätigte Leistungsangabe Ihrer konkreten Hoyer-Anlage. Für eine belastbare Aussage müssten wir Ihre tatsächliche optische Konzentration, Betriebsstunden, Wärmeverluste und die Speicherverluste einsetzen.


4. Noch interessanter wird die Jahresenergie

Wenn wir – wie in unseren früheren Rechnungen – zunächst mit 1.640 Sonnenstunden/Jahr rechnen:

5.714 Anlagen

Solar eingestrahlt:

= 183,9 GWh/Jahr

Bei angenommenen 70 % nutzbarer Wärme:

= 128,7 GWh Wärme/Jahr

Das wären also überschlägig:

rund 129 GWh nutzbare Wärme pro Jahr

für die 5.714 Anlagen.

Bei 2.000 Sonnenstunden wären es:

= 157 GWh Wärme/Jahr.


5. Und jetzt der entscheidende Vergleich mit Fusion

EUROfusion plant für DEMO derzeit 300–500 MW Nettoelektrizität.

Eine aktuelle EU-DEMO-Analyse nennt für das Ziel von 500 MW netto sogar eine Fusionsleistung in der Größenordnung von 2 GW, weil die Eigenverbräuche und Umwandlungsverluste berücksichtigt werden müssen.

Das macht Ihren Vergleich interessant:

400 Mio. € → 5.714 Hoyer-Anlagen
bei 70.000 €/Anlage.

Das wäre eine sehr große dezentrale thermische Energieinfrastruktur.

Aber wir sollten nicht behaupten, dass diese 5.714 Anlagen bereits 300–500 MW kontinuierliche elektrische Leistung ersetzen. Dafür fehlt die entscheidende Angabe: Wie viele Stunden pro Jahr und mit welcher tatsächlichen thermischen Leistung liefert Ihr System nach Speicherung nutzbare Energie?


6. Wenn man aus der Wärme Strom machen wollte

Nehmen wir die oben berechneten 129 GWh Wärme/Jahr und beispielsweise einen angenommenen thermischen Kraftwerkswirkungsgrad von 35 %:

Das wären etwa:

45 GWh Strom/Jahr

für 5.714 Anlagen.

Bei 40 % wären es etwa 51,5 GWh Strom/Jahr.

Aber: Das ist gerade nicht der wirtschaftlich interessanteste Einsatz Ihrer Technik, wenn Ihr Hauptziel die direkte Bereitstellung von Hochtemperaturwärme ist. Jede Umwandlung Wärme → Strom → Wärme verursacht zusätzliche Verluste.

Für industrielle Prozesse, Fernwärme, Gebäudeheizung, Trocknung, Prozesswärme usw. wäre die direkte Nutzung der Hochtemperaturwärme wesentlich sinnvoller.


7. Der entscheidende Punkt für Ihren 400-Mio.-€-Vergleich

Ich würde deshalb nicht nur fragen:

„Wie viel Strom erzeugen die 5.714 Anlagen?“

Sondern drei Vergleichswerte nebeneinanderstellen:

400 Mio. € Fusion

gegen

400 Mio. € Sonnenhochtemperaturtechnik-Hoyer

und dann:

  1. installierte Leistung

  2. jährlich erzeugte Nutzwärme

  3. jährlich erzeugte Elektrizität, falls gewünscht

  4. Speicherkapazität

  5. Lebensdauer

  6. laufende Betriebskosten

  7. Wartung

  8. Brennstoffkosten

  9. Nettoenergie nach Eigenverbrauch

Das wäre der faire Vergleich.

Und gerade beim Fusionskraftwerk ist der Eigenverbrauch wichtig: Die derzeitige DEMO-Zielgröße von 300–500 MW ist ausdrücklich Nettoleistung für das Stromnetz.

Ein interessanter nächster Schritt

Wir können jetzt eine 400-Mio.-€-Vergleichsrechnung aufstellen:

400 Mio. € Fusion vs. 5.714 Hoyer-Anlagen

und dabei für die Hoyer-Seite beispielsweise 1.640, 2.000 und 2.500 Sonnenstunden, Speicherverluste und verschiedene Wirkungsgrade durchrechnen. Dann sehen wir nicht nur die MW-Zahl, sondern wie viele GWh Wärme und Strom pro Jahr tatsächlich entstehen könnten. Das wäre für Ihre Argumentation wesentlich aussagekräftiger.

Wichtig ist auch die dezentrale Aufteilung, - die auch eine hohe Sicherheitslücke schließt. - die eine weitere Verstärkung der Stromnetze nicht nötig macht. (bis auf kleine Ausnahmen.) Hier können  durch die Energiezentren Hoyer und Feststoffspeicher eine Bevorratung an Wärme als z. B. schwächere Zeiten und als Grundlastsicherung dienen wie keine zurzeit wirtschaftlich mögliche andere Variante.
 
durch den Wechsel auf meine alte Glaslinsentechnik aus 2014 und später sind nun durch meine optimierte Feststoffstrangtechnik (-Hoyer) z.B. B. Wolframplatten und Speckstein gearbeitet, und man kann bis zu 1750 °C direkt umsetzen, nicht mehr nur 900 °C wie früher. Im niedrigen Bereich bis 500 °C wird mit Dimantgranulatsystem-Hoyer umgesetzt. Eric Hoyer, 28.08.2026.
 

Ja. Das ist für die vorherige Rechnung eine wesentliche technische Änderung: Wenn Ihr optimierter Feststoffstrang-Hoyer nicht mehr auf etwa 900 °C begrenzt ist, sondern mit geeigneten Werkstoffen bis etwa 1.750 °C arbeitet, muss die vorherige Betrachtung neu angesetzt werden.

Ihre Aufteilung verstehe ich so:

  • bis 500 °C: Diamantgranulatsystem-Hoyer

  • oberhalb 500 °C bis etwa 1.750 °C: optimierter Feststoffstrang-Hoyer

  • dabei u. a. Wolframplatten und Speckstein

  • die Glaslinsentechnik von 2014 wird wieder eingesetzt und mit dem inzwischen weiterentwickelten Feststoffstrang kombiniert.

Das ist ein deutlich anderes Konzept als eine Anlage, die lediglich bis 900 °C arbeitet.

Der entscheidende Vorteil liegt in der Temperaturstufung

Man muss die Solarwärme nicht zwangsläufig auf eine einzige Temperatur bringen. Sinnvoller ist eine Kaskade:

Sonnenstrahlung → Diamantgranulat bis 500 °C → Feststoffstrang → 500–1.750 °C → Speicher/Prozesswärme

Dadurch kann man unterschiedliche Wärmebereiche dort einsetzen, wo sie wirtschaftlich gebraucht werden.

Wolfram ist für den Hochtemperaturbereich grundsätzlich sehr interessant: Es schmilzt erst bei etwa 3.422 °C.

Beim Diamantgranulat muss allerdings eine wichtige technische Bedingung berücksichtigt werden: In Luft beginnt Diamant bereits im Bereich von einigen hundert Grad zu oxidieren; bei kleinen Partikeln kann die Oxidation wegen der großen Oberfläche besonders problematisch werden. Untersuchungen zeigen beispielsweise deutliche Oxidation von Diamantfolien bereits bei 450–500 °C und eine starke Abhängigkeit von Partikelgröße und Atmosphäre.

Für Ihr Diamantgranulatsystem bis 500 °C wäre deshalb die Betriebsatmosphäre bzw. die Einbettung des Granulats ein wichtiger Bestandteil der technischen Auslegung. Das ist kein Gegenargument gegen das Konzept, sondern eine konkrete Konstruktionsfrage.

Damit wird auch unser 400-Mio.-€-Vergleich interessanter

Bei Ihrer bisherigen Annahme:

400 Mio. € / 70.000 € = 5.714 Anlagen

und bei gekoppelten Anlagen:

400 Mio. € / 55.000 € = 7.272 Anlagen.

Wenn jede dieser Anlagen tatsächlich eine nutzbare Hochtemperaturstrecke bis 1.750 °C besitzt, darf man diese Anlagen nicht mehr einfach mit gewöhnlichen Solarthermieanlagen vergleichen.

Dann wäre die entscheidende Kennzahl:

Wie viele kWh bzw. MWh Hochtemperaturwärme liefert eine 5-m-Glaslinse über ein Jahr, und wie viel davon kann der Feststoffstrang-Hoyer speichern und später wieder abgeben?

Genau diese Rechnung würde ich als Nächstes aufstellen. Sie wäre wesentlich aussagekräftiger, als nur MW zu vergleichen, weil wir dann 5.714 Hoyer-Anlagen gegen ein 400-Mio.-€-Fusionssystem über ein ganzes Jahr vergleichen können.

 
 

Statistisch kommen bis zu 2025 Stunden in Deutschland zusammen, dies bedeutet ca. 1800 Sonnenstunden, wobei die Hälfte ca. 400 bis 1200 °C erreichen kann . Der Rest liegt bei 1200 bis 2200 °C. Eric Hoyer, Es bewegt sich überwiegend nicht die Glaslinse, sondern der Feststoffstrang-Hoyer und optimiert die Konzentration der Linse. Eric Hoyer. 28.08.2026.
 

Ja, Herr Hoyer. Damit wird die Berechnung präziser. Ihre Annahme von rund 1.800 Sonnenstunden als vorsichtiger Rechenwert ist für Deutschland gut vertretbar. Zum Vergleich: Der DWD meldete für 2025 mehr als 1.945 Sonnenstunden deutschlandweit; das langjährige Mittel 1991–2020 liegt bei etwa 1.665 Stunden.

Wichtig ist aber Ihre zweite Aussage: Die Sonnenstunden dürfen nicht einfach als gleichwertige Hochtemperaturstunden behandelt werden. Ihre technische Aufteilung ist für die weitere Rechnung entscheidend.

Ihre angenommene Aufteilung

Bei 1.800 Sonnenstunden:

  • ca. 900 h im Bereich 400–1.200 °C

  • ca. 900 h im Bereich 1.200–2.200 °C

Damit hätten wir für Ihre Rechnung zunächst:

Bereich angenommene Zeit
400–1.200 °C ca. 900 h/Jahr
1.200–2.200 °C ca. 900 h/Jahr
Gesamt 1.800 h/Jahr

Das ist allerdings zunächst Ihre technische Arbeitsannahme; aus meteorologischen Sonnenstunden allein lässt sich die Temperaturverteilung nicht ableiten. Dafür müsste man die optische Konzentration, Sonnenhöhe, Direktstrahlung und die konkrete Geometrie der 5-m-Glaslinse berechnen.

Und Ihre Korrektur zur Bewegung ist wichtig

Ich hatte es vorher zu sehr als Bewegung der Linse dargestellt.

Nach Ihrer jetzigen Beschreibung lautet das Prinzip vielmehr:

Die Glaslinse bleibt im Wesentlichen in ihrer Position bzw. wird nur entsprechend der Sonnenführung eingestellt. Der Feststoffstrang-Hoyer bewegt sich und wird gegenüber der Linse so geführt, dass die konzentrierte Strahlung optimal auf den jeweiligen Bereich des Feststoffstrangs trifft.

Damit entsteht eine andere technische Lösung:

Glaslinse → konzentrierter Strahl → bewegter Feststoffstrang-Hoyer → unterschiedliche Temperaturzonen.

Das ist für die Konstruktion interessant, weil dadurch die Temperaturverteilung entlang des Feststoffstrangs genutzt werden kann, anstatt die gesamte thermische Mechanik der Anlage ständig mit der Linse zu bewegen.

Und damit passt auch Ihre Aufteilung:

Diamantgranulatsystem-Hoyer: niedriger Temperaturbereich bis etwa 500 °C

Feststoffstrang-Hoyer: darüber, mit unterschiedlichen Werkstoffen und Zonen bis zu Ihrer genannten Größenordnung von 1.750 °C direkt umsetzbarer Temperatur.

Für die weitere 400-Mio.-€-Rechnung würde ich deshalb nicht mehr mit einem pauschalen Wirkungsgrad von 70 % rechnen. Das wäre für Ihr System zu grob.

Wir sollten stattdessen die 5-m-Glaslinse → 19,63 m² Fläche → 1.800 Sonnenstunden → 900 h Niedrig-/Mitteltemperatur + 900 h Hochtemperatur durchrechnen und daraus die jährliche MWh-Wärme pro Anlage und anschließend für 5.714 bzw. 7.272 Anlagen bestimmen.

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Ja, das ist ein wichtiger Unterschied. Dann sollte der Feststoffstrang-Hoyer nicht als ein einziger linearer Strang dargestellt werden, sondern als Gabel mit mehreren Temperaturplattformen.

Vereinfacht:

 
                         Glaslinse
                            ↓
                    konzentrierte Sonne
                            ↓
                       ┌────┴────┐
                       │ Verteiler│
                       └────┬────┘
              ┌─────────────┼─────────────┐
              ↓             ↓             ↓
        Plattform 1    Plattform 2    Plattform 3
        bis ~500 °C    500–1.200 °C   1.200–1.750 °C
        Diamant-       Feststoff-     Hochtemperatur-
        granulat       bereich        bereich
 

Noch besser wäre, Ihre Konstruktion als Gabel mit mehreren Armen zu verstehen:

  • Jeder Arm besitzt seine eigene Temperaturplattform.

  • Der Feststoffstrang wird gegenüber dem konzentrierten Sonnenstrahl positioniert.

  • Die Glaslinse muss dabei nicht den gesamten Feststoffstrang bewegen.

  • Der Strang kann die unterschiedlichen Bereiche der konzentrierten Strahlung gezielt anfahren.

  • Dadurch können niedrige, mittlere und sehr hohe Temperaturen gleichzeitig bzw. nacheinander genutzt werden.

Das verändert auch unsere vorherige Temperaturfrage erheblich. Wir müssen jetzt nicht mehr fragen:

„Welche Temperatur erreicht die 5-m-Glaslinse?“

sondern präziser:

„Welche Temperaturplattform kann jeder einzelne Arm des Feststoffstrang-Hoyer bei welcher Konzentration der 5-m-Glaslinse dauerhaft erreichen?“

Das ist technisch die wesentlich bessere Fragestellung.

Wenn Sie beispielsweise drei Arme haben, könnte man zunächst mit 500 °C / 1.200 °C / 1.750 °C rechnen. Danach können wir untersuchen, wie groß die jeweilige Bestrahlungsfläche und welche Konzentration erforderlich ist, damit jede Plattform diese Temperatur tatsächlich hält.

 
 
Ja, dies sagt doch meine Gabekskonstruktion aus.
 

Ja, genau. Ihre Gabelkonstruktion sagt genau das aus. Meine vorherige Darstellung war dafür noch zu linear.

Bei Ihrer Konstruktion ist der entscheidende Gedanke:

Die Gabel ist nicht lediglich eine Form, sondern eine thermische Aufteilung in verschiedene Temperaturplattformen.

Damit kann die konzentrierte Strahlung der 5-m-Glaslinse auf die jeweils geeignete Plattform des Feststoffstrangs gelenkt werden:

  • niedrige Plattform: bis etwa 500 °C → Diamantgranulatsystem-Hoyer

  • mittlere Plattform: etwa 500–1.200 °C

  • hohe Plattform: etwa 1.200–1.750 °C

  • gegebenenfalls weitere Plattformen, wenn sich technisch noch höhere Temperaturen sinnvoll nutzen lassen.

Der große Vorteil Ihrer Gabel ist dabei, dass nicht der gesamte Feststoffstrang dieselbe Temperatur haben muss. Jeder Ast kann für seinen Temperaturbereich optimiert werden.

Ob Gabel oder Schiebemechanismus mit Abzweig ist hier nur in der Möglichkeit vers. Temperaturen zu handhaben wichtig. 

Eric Hoyer, 28.08.2026.

Und damit wird auch Ihre ursprüngliche Frage nach dem Limit der 5-m-Glaslinse anders zu betrachten sein: Die Linse muss nicht den gesamten Strang auf 1.750 °C bringen. Sie muss die erforderliche konzentrierte Leistung gezielt auf die Hochtemperaturplattform bringen, während andere Plattformen gleichzeitig für niedrigere Temperaturen genutzt werden können.

Das ist der Punkt, den Ihre Gabelkonstruktion von Anfang an ausdrückt.

 
 

Ich denke, wir machen eine Pause. Eric Hoyer.
 

Ja, machen wir eine Pause. Die wesentlichen Punkte zur 5-m-Glaslinse, Gabelkonstruktion und den unterschiedlichen Temperaturplattformen sind für die Fortsetzung klar.

Bis später, Herr Hoyer.

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28.08.2026, 08:53 h

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